EMCup 2020 in Maastricht: wir waren dabei!

Welche Erfahrungen nahm das SSTH Team am EMCup 2020 mit? Lesen Sie alles zum jährliche Wettbewerb der besten europäischen Hotelmanagement-Schulen.

Der EMCup, der jährliche Wettbewerb der besten europäischen Hotelmanagement-Schulen fand am 16. und 17. Februar 2020 in Maastricht statt und auch die EHL Hotelfachschule Passugg (SSTH) stellte ein Team. Die 12. Ausgabe stand unter dem Motto "Kampf der Marken - Wie werden die Hotelketten im Kampf um die Loyalität der Gäste überleben?"

Die teilnehmenden Studentinnen und Studenten repräsentieren jeweils nicht nur ihre Schule, während sie an den vom EMCup gestellten akademischen Aufgaben arbeiten. Es geht vor allem darum, mit ihren Visionen und Ideen etwas zu bewirken. Der EMCup fordert sie dazu heraus, über ein Thema aus dem wirklichen Leben hinaus zu denken, und ist die perfekte Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten zu treffen, Visionen auszutauschen und Beziehungen mit Fachleuten aus der Industrie aufzubauen. Unsere Studentin Jill Gerber berichtet von ihrer Teilnahme.  

Das Team findet sich

Zusammen mit meinem Team, das wir die Peak Performers nannten, durfte ich am EMCup 2020 in Maastricht teilnehmen. Gemeldet haben wir uns freiwillig auf die Anfrage von Frau Schweighauser, unserer Schulleiterin, hin. Dies, nachdem uns ein paar der Studentinnen und Studenten, die an den vorherigen Jahren teilgenommen haben, nur Positives von dieser Erfahrung berichtet haben.

Vertiefung in die Teamaufgaben und Auflockerungen

Die Teilnahme am Event war sehr abwechslungsreich und von einer positiven Stimmung geprägt. Neben der Arbeit an der Gruppenpräsentation zur Aufgabenstellung rund um den Kampf der Marken lockerten immer wieder spannende Keynote Speaker das Ganze auf. Auch die Pausen wurden effizient genutzt, nämlich durch eine "Tanzpause" als Auflockerung und Motivationsschub! Ein ganzer Saal vollgepackt mit Studentinnen, Studenten und Coaches folgten der Choreographie der Präsentatoren.

Kein klassisches Abendessen, sondern zahlreiche Networking Möglichkeiten

Kreativität zeigten die Veranstalter des EMCups auch bei den Abendessen. Das erste von zwei Dinnern war ein Flying Dinner, an dem sich über 30 Firmen an diversen Stehtischen präsentierten. Wir als Gruppe haben dann einen Umriss eines Puzzlebrettes bekommen, welches wir im Laufe des Abends zu füllen hatten. Jede Firma, beziehungsweise jeder Stehtisch hatte ein Puzzleteil, welches auf unser Puzzlebrett passte. Die Puzzleteile mussten allerdings verdient werden, indem wir uns mit den Firmen unterhielten und dabei mindestens eine Frage stellten, welche als interessant taxiert wurde.

Am zweiten Dinner war es so, dass am Tisch unserer Gruppe immer ein Sitzplatz frei war. Dieser Sitzplatz wurde nach jedem Gang von einem anderen Jurymitglied besetzt. Auch das hat uns dazu verholfen, uns mit so vielen Personen wie möglich zu unterhalten. So konnten wir spannende Kontakte mit Teams aus ganz Europa knüpfen. Durch die lockere Atmosphäre des ganzen Anlasses hindurch unterhielt man sich automatisch offen mit anderen Teams. Obwohl alle das gleiche Ziel hatten, nämlich zu gewinnen, herrschte durchwegs eine lockere und friedliche Stimmung.

Mein persönliches Fazit: Unbedingt auch am EMCup teilnehmen!

Alles in allem war der EMCup in Maastricht ein unvergessliches Event und für die Erfahrung, die ich dort sammeln durfte bin ich dankbar. Ich konnte sowohl für das Berufs- als auch Privatleben eine Reihe an positiven Lektionen mitnehmen. Insbesondere was es heisst, fokussiert mit einer Gruppe an einem Thema zu arbeiten und wie wertvoll Kontakte in einer internationalen Branche sind.

So mag es nicht erstaunen, dass ich es jedem, der auch die Chance bekommt, an diesem Event teilzunehmen, ans Herz lege, diese unbedingt zu ergreifen!