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5 Lerntipps für deine nächsten Prüfungen

Wir haben hier 5 Tipps zusammengestellt, um dir beim Lernen für die Abschlussprüfungen zu helfen.

Die Prüfungszeit ist für die meisten Studenten die stressigste Zeit des Jahres. Manchmal scheint es, als würden alle Lehrer und Dozenten glauben, dass gerade ihre Klasse den einzigen Test schreiben würde, für den man sich vorzubereiten hat. Ausserdem hast du ja auch wahrscheinlich ausserhalb des Unterrichts noch Verpflichtungen, die nicht pausieren, nur weil du eine Abschlussprüfung zu bestehen hast.

Bedenke, was Albert Einstein gesagt hat: „In jeder Schwierigkeit liegt auch eine Chance.“ Wenn du weisst, wie man richtig lernt, kannst du dich in der Regel zum Glück selbst auf solche Tests vorbereiten und deine Ziele erreichen.

Wir haben hier 5 Tipps zusammengestellt, um dir beim Lernen für die Abschlussprüfungen zu helfen.

1. Spiele den Erklärer

Wenn du dir ein Thema so gut aneignen willst, dass du damit eine Prüfung bestehen kannst, dann tu so, als ob du jemand anderem den Unterrichtsstoff erklären würdest. Wenn du jemand anderem die Fakten vortragen kannst, weisst du offensichtlich auch über den Stoff Bescheid! Das kann eine grossartige Möglichkeit für dich sein, in den letzten Tagen vor der Abschlussprüfung „dich selbst zu testen“.

2. Vorsicht, wenn du mit anderen zusammen lernst

Wenn du dich mit einem Lernfreund zusammensetzt, teilt euch nicht die Arbeit auf. Das kann nämlich dazu führen, dass du am Ende nur den halben Stoff gelernt hast! Triff dich besser mit einem Freund oder Kommilitonen, nachdem du bereits einige Zeit darauf verwendet hast, alleine zu lernen. Dann könnt ihr euch gegenseitig abfragen oder die Zeit dafür nutzen, dem anderen Bestandteile des Tests zu erklären.

3. Hüte dich vor Ablenkungen

Schalte während der Lernzeit den Fernseher aus und stelle die Mitteilungsfunktion deines Handys ab. Man kann sich nur schwer beim Lernen konzentrieren, wenn man fortwährend mit Piep- und Summtönen belästigt wird. Eine bessere Idee ist es, statt des Fernsehers das Radio einzuschalten, um Musik zu hören, die man als motivierend und erbaulich empfindet.

4. Präge dir die Fakten mit Musik ein

Wenn du dich später an Fakten und Zahlen erinnern musst, überlege dir, wie du sie in Musik oder Poesie umsetzen kannst. Das ist unter Umständen der beste Weg, diese Dinge im Gedächtnis zu behalten. Versetze dich doch einmal in deinen Geschichtsunterricht zurück. Du kennst für die Schlacht bei Issos 333 v. Chr. vermutlich noch den Merkspruch „3-3-3 war bei Issos Keilerei“. Und daran erinnerst du dich noch wegen des Reims. Tricks wie dieser können dir dabei helfen, dir nahezu beliebige schwierige Fakten zu merken.

5. Schreibe deine Gedanken nieder

Wenn du Informationen aufschreibst, wirst du dir sie wesentlich besser einprägen, als wenn du sie dir nur durchliest. Selbst wenn du nur Daten aus einem Buch kopierst, schreib sie auf, lies sie anschliessend durch und markiere dir die wichtigen Stellen. Du wirst dich später an den Schreibvorgang erinnern.

Lernen kann einem manchmal sinnlos erscheinen. Der "National Survey of Student Engagement" hat jedoch herausgefunden, dass Studenten, die mehr lernen, gewöhnlich das nötige Selbstvertrauen besitzen, in ihren Tests gut abzuschneiden und auch ausserhalb des Unterrichts mehr Erfolg haben. Auch wenn es vielleicht niemals deine Lieblingsbetätigung sein wird für deine Abschlussprüfungen zu lernen, wirst du doch, wenn du sinnvoll lernst, in kürzerer Zeit eine Menge mehr erreichen. Dadurch hast du dann mehr Zeit, das zu tun, was du liebst. Das ist es, worauf es ankommt!